Alexandria, benannt nach dem König von Makedonien, Alexander dem Großen, fand ihre Gründung bereits 332 v. Chr. durch ihn und ist eine der meist umkämpften Städte des Alten Ägypten. Auch Napoléon Bonaparte und Caesar zogen ein um das Land zu erobern. Heute leben in der Metropolregion 4,6 Mio. Menschen, direkt am Mittelmeer, ganz im Norden des Landes. Alexandria ist nach Kairo die zweitgrößte Stadt Nordafrikas, gleichzeitig die wichtigste Hafenstadt in Ägypten. Zudem ist Alexandria ein eigenständiges Gouvernement mit einer Fläche von 2.679 km². Aufgrund der Nähe zum Meer sind die klimatischen Bedingungen erträglicher als im Landesinneren Ägyptens. Mediterrane Temperaturen machen den Aufenthalt in Alexandria sehr angenehm. Einst, bis zu einem verheerenden Brand, man munkelt dies geschah während Caesars Besetzung, besaß Alexandria die bedeutendste Bibliothek der Antike. Im Jahr 2002 wurde an dieser Stelle eine neue, die Bibliotheca Alexandrina, feierlich eingeweiht. Die Stadt Alexandria hat eine bewegende Geschichte hinter sich, bei deren Kämpfen nicht alle antiken Zeitzeugen bis heute ausgeharrt haben. Es wurde vieles zerstört. Bekannt ist Alexandria natürlich auch für ihre Pompeiussäule, die es im südlichen Stadtteil zu besichtigen gibt. Sie ist 29 m hoch und thront an jener Stelle, wo der römische Feldherr Gnaeus Pompeius Magnus, Rivale von Caesar, nach der Ermordung seine letzte Ruhestätte gefunden haben soll.